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HDD Liquid-Aromen

Unentgeltliche Vorstellung nikotinfreier Produkte

Heute möchte ich Euch drei interessante Liquid-Aromen von „Haus des Dampfes“ mit Sitz in Berlin vorstellen. Gegründet in 2018 etablierte sich das Fachgeschäft für E-Zigaretten & Liquids sehr schnell, sodass bereits ein Jahr später expandiert werden konnte und zwei weitere Filialen in Berlin eröffnet wurden.
Hinter den Kulissen wurde zeitgleich fleißig an einer eigenen Hausmarke getüftelt und so entstanden nach und nach verschiedenste interessante Geschmacksvariationen.  Geliefert werden diese Longfill-Aromen in 120 ml Chubby Gorillaflaschen, befüllt mit 10 ml Aroma, werden diese dann nur noch mit Eurer Lieblingsbase mit, oder ohne Nikotin aufgefüllt. Reifezeit: 5 Tage lt. Herstellerangaben.
Meine Testkandidaten hatten nun auch genug Zeit zum Reifen – jetzt ist es Zeit sie zu testen…

Eistraube: Fruchtig-süße, aromatische Trauben – nicht zu kalt
Geruch: Fruchig-aromatisch nach gutem Saft dunkler reifer Trauben
Leckcheck: Reife dunkle Trauben mit einer feinen unaufdringlichen Süße – die eingebrachte Frische ist nur schwach vorhanden
Geschmack: Beim Dampfen bestätigt sich das bereits beim Leckcheck wahrgenommene. Der Dampf schmeckt nach dem Saft dunkler vollreifer, saftiger Trauben. Das fruchtige und nicht zu süße Aroma legt sich mit seinen feinen Säurespitzen weich und sanft auf Gaumen und Zunge – füllt den gesamten Mundraum wohlschmeckend aus. Nur ganz dezent und eher als fruchtige Frische erkennbar unterstützt der mit Gefühl eingebrachte Koolada-Effekt. Am Markt findet man zahlreiche Trauben-Liquids, aber nur wenige sind in sich stimmig, harmonisch rund und weich – die „Eistraube“ gehört auf jeden Fall dazu – eine tolles Liquid für den Sommer – Klasse! 😉


Piña Colada: Ein süßer, cremiger Cocktail aus Rum, Kokosnusscreme und Ananassaft
Geruch: Kokos- und Rum-Aromen stehen hier leicht im Vordergrund. Die Ananas ist ebenfalls gut wahrzunehmen.
Leckcheck: Der Mix aus Ananassaft, Rum- und Kokos-Aromen und einer leichten unaufdringlichen Süße sind gut zu erkennen.
Geschmack: Wer kennt ihn nicht, den wohl bekanntesten Schirmchendrink aus der Karibik? Seit Jahren natürlich auch als Liquid und Aroma am Markt zu haben, besteht die Herausforderung hierbei, die Balance zwischen Rum, Kokos-Creme und Ananas-Aromen zu finden, sodass ein wohlschmeckendes, im Gleichgewicht befindliches Ganzes entsteht. Nun – das ist hier meiner Meinung nach recht gut gelungen. Der dichte Dampf bringt vordergründig diese fruchtig-aromatische Ananas mit ganz feinen Säurespitzen. Fast gleichauf mischt sich ein dezentes und recht gut getroffenes Rum-Aroma darunter. Eher beim Ausatmen legen sich dann diese cremig-weiche Kokosnuscreme und eine sinnig eingebrachte Süße darüber und runden die Piña Colada wunderbar cremig und weich ab. Es fehlt jetzt nur noch der Liegestuhl und das Rauschen des Meeres, dann wär’s perfekt! 😀


Butterkeks: Buttrig, keksig, teigig. leicht süß und Lecker.
Geruch: Macht man eine Keksdose, gefüllt mit dänischen Butter Cookies auf, dann duftet es ganz ähnlich …
Leckcheck: Feine Backaromen, leicht teigig, ein wenig süß  und buttrig. Ein wenig Vanille?
Geschmack: Der dichte Dampf bringt feine, weiche und aromatisch-teigige Backaromen. Begleitet werden sie von feinen buttrigen Untertönen, auch eine leichte Vanille-Spur meine ich zu erkennen. Die eingebrachte Süße wirkt unaufdringlich, wohl dosiert und harmoniert sehr gut mit den sehr gut getroffenen Backaromen. Wer jetzt glaubt, es sei eine geschmackliche Kopie der wohl bekannten viereckigen Butterkekse mit dem gezackten Rand, der irrt – dieses „Backwerk“ erinnert mich sehr an den Geschmack dänischer Butter-Cookies aus der großen Blechdose, die ich gern im Urlaub esse, wenn ich durchgefroren und nass nach einem Strandspaziergang im Ferienhaus vor meinem heißen Kaffee sitze. Sehr schön! 🙂


Fazit: Ich muss sagen, alle drei Liquids sind jedes für sich ein tolles, rundes und vollmundiges Geschmackserlebnis. Es wurde fachmännisch und gut komponiert, um geschmackliche Balance und Harmonie im Zusammenspiel der einzelnen Aromen zu erzielen und dabei nicht zu kräftig zu schmecken. Süße und Frische-Effekte wurden sinnig und nicht übermäßig stark eingesetzt.
Und wichtig: Was auf den Flaschen draufsteht, schmeckt man auch raus. Welches dieser drei Liquids sich als „Allday“ vielleicht am besten eignet, ist Geschmackssache – gut dampfbar sind alle drei – auch über einen längeren Zeitraum. Sie sind es wirklich wert, probiert zu werden.
Bezugsquelle: Haus des Dampfes