Menu Home

Die Poison-Edition von 5 Stars Peine

Unentgeltliche Vorstellung nikotinfreier Produkte

Heute stelle ich Euch die drei aktuellsten Aromen-Kreationen aus dem Hause 5-Stars in Peine vor – die „Poison Edition“. Gegründet 2011, hat sich 5-Stars sehr erfolgreich am Liquid- und Aromenmarkt etabliert und seit gut drei Jahren stellt das Unternehmen mit Hilfe des hauseigenen Liquid-Designers eigene Aromen-Kreationen her und vertreibt diese.

Der Blick auf die Webseite des Herstellers verrät: „Qualität ist eine Frage des Geschmacks und Geschmack wiederum eine Frage des Anspruchs. Und es werden sehr hohe Ansprüche an die zum Einsatz kommenden Aromen gestellt und so entstehen E-Liquids die so schmecken, wie es sein soll. Unser Name ist tatsächlich Programm“ – so der Hersteller. Hergestellt werden die 5-Star-Produkte übrigens in Deutschland. Geliefert werden die Longfills in 60 ml Chubby Gorilla Flaschen, befüllt mit 10 ml Aroma muss nur noch mit Eurer Lieblingsbase aufgefüllt werden. Nach kräftigem Schütteln sind die fertigen E-Liquids sofort dampfbar. Ich habe sie allerdings noch ein paar Tage reifen lassen, um wirklich alle Geschmacksnuancen herauszukitzeln – jetzt ist es Zeit zum Testen.

Zum allgemeinen Geschmacksprofil der neuen Poison-Edition steht zu lesen: „Floral trifft auf fruchtig“. Ich bin sehr gespannt …

Poison Holunder-Birne:
Geruch: Vordergründig nehme ich eine schöne reife Birne wahr. Der Holunder hält sich für mein Empfinden eher im Hintergrund.
Leckcheck: Hier ist die reife, süße Birne ebenfalls vorn. Sie mischt sich aber schnell mit der Süße eines Holundersirups, der auch etwas leicht herbes mitbringt. Er hält sich aber ebenso wie eine leichte Koolada-Spur im Hintergrund.
Geschmack: Der Dampf bringt eine aromatische, fruchtig-süße, vollreife Birne mit einer angenehmen ganz leichten Säurespur. Sie schmeckt wie diese Birnen, die auf der Zunge so ein leicht körniges, samtiges Gefühl hinterlassen. Begleitet wird sie vom blumigen, süßlich-intensiven Geschmack der Holunderblüten, oder eines Holunderblütensirups. Eine gewagte Kombination, die aber ausgesprochen gut miteinander harmoniert. Eher abrundend und als kleiner Frische-Kick steht am Ende diese schwache wohl dosierte Koolada-Note. Die einzelnen Komponenten sind gut erkennbar, wirken aber nicht überladen schwer, sondern angenehm leicht auf mich – gefällt mir sehr …


Poison Orchidee-Himbeere:
Geruch: Der Duft hat einen blumigen Charakter – eine Mischung aus fruchtiger, leicht süßer Himbeere und Blüten.
Leckcheck: Auch hier stehen die floralen, blumigen Aromen vorn, die Himbeere mit ihren fruchtigen, süß-sauren Noten steht etwas hinten an.
Geschmack: Der Dampf schmeckt vordergründig blumig-floral, aber interessant. Das Himbeer-Aroma mit seiner Fruchtigkeit und einer leichten angenehmen Süße vermischt sich dann aber sehr schnell mit diesen Blütenaromen. Was gerade auf Zunge und Gaumen vor sich geht,  ist schwer zu beschreiben, weil mir ein solcher Geschmack bislang unbekannt war, es wirkt allerdings wirklich sehr harmonisch und rund.


Poison Hibiskus-Waldfrucht:
Geruch
: Der Duft ist sehr angenehm – blumig-floral und beerig-fruchtig. Das Hibiskusaroma ist gut wahrzunehmen, es kommt den getrockneten Blüten sehr nahe. Die Waldfrüchte nehme ich schwach als fruchtig-beerigen Mix wahr.
Leckcheck: Deutlich kann ich einen Beerenmix und ganz leicht auch etwas Erdbeere schmecken. Die blumigen Fassetten des Hibiskus und eine leichte Säure zu erkennen. Ich kann aber auch leichte Bitterstoffe erkennen.
Geschmack: Beim Dampfen habe ich den Eindruck, dass deutlich blumige, florale Noten mit der leichten Säure  des Hibiskus führen. Das Waldfruchtaroma schwingt hier eher hintergründig mit. Es bringt meiner Meinung nach die feine fruchtige Süße von Himbeeren, Brombeere und Heidelbeere und wirkt schon fast lieblich. Dieses Konstrukt ist nicht ganz leicht zu greifen – schmeckt aber sehr angenehm und ausgewogen.


Fazit: Diese drei Aromenkreationen sind schon etwas Besonderes – sie schmecken dank der floralen, blumigen Aromen außergewöhnlich, sehr vielschichtig und trotzdem sehr ausgewogen – es gibt keine störenden Elemente, keine Disharmonien die das Zusammenspiel der einzelnen Aromen stört. Hier wurde mit viel Fingerspitzengefühl fachmännisch komponiert. Chapeau! Gefällt mir!

5-Stars in Peine gehört für mich zu den Aromenherstellern der besonderen Art; Sie sind wie in diesem Falle, immer für eine Überraschung gut! Bieten sie doch neben diesen außergewöhnlich guten Aromenkreationen auch noch einen Basislikör an, der mit den entsprechenden Poison-Aromen versetzt werden kann und dann so schmeckt, wie das Liquid, dass man gerade zur Hand hat. Tolle Idee!
Und wer es sich dann so richtig geben will, besorge sich auch noch den von Freunden des Hauses geschriebenen Roman „Mondscheingift“, zeitgleich zur Poison-Edition erschienen – der totale Genuss!   😉

Bemerkung:
Eine Einführung in den Roman „Mondscheingift“:
Der Stechapfel gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Sein Gift führt zu Lähmungen, Halluzinationen … oder zum Tod. Das müssen mehrere Kunden des Dampfershops von Jasmin Schubert erfahren, als eine Reihe von Giftanschlägen in dem Geschäft verübt wird. Richten sich die Angriffe gegen die Vaperszene, oder gegen die Besitzerin persönlich? Gerüchte und Klatsch erschweren die Ermittlungen von Kommissar Andreas Wagner und seinem Partner Oliver Gölz. Dennoch führt sie die Spur zu Ereignissen, die sie in der Kleinstadt Peine nicht erwartet haben.

Das klingt spannend – ich werde ihn mal anlesen und hoffe auf Papiertaschentücher verzichten zu können … 🙂 

Bezugsquelle: 5-Stars in Peine