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Dark Menthol von Tom Klark

Unentgeltliche Vorstellung nikotinfreier Produkte


Dark Menthol, Mischungsverhältnis: 70% VG/30% PG. Tom Klark’s neueste Geschmackskreation – ich habe mir dieses Mal für den Liquid-Test etwas mehr Zeit genommen, um möglichst viele seiner geschmacklichen Klangfarben zu entdecken und zu erleben. Mit „Dark Menthol“ wurde ein Liquid entwickelt, das unbekannte Dimensionen eröffnet und weit mehr ist als nur lecker und abgerundet – so der Hersteller … Normalerweise schreibe ich nun etwas über den Verdampfer, mit dem ich das Liquid teste. Diesmal ist es etwas anders, denn ich habe dieses Liquid über mehrere Tage in verschiedenen Verdampfern mit verschiedenen Wicklungen und Leistungen gedampft. Zum Einsatz kamen, der VG V5s, ein Kaifun 5 und der Serpent SMM – ein wenig aufwendiger, aber es hat sich gelohnt. Es geht los …
Geruch: Es duftet nach Menthol, erdig und nach Pflanzen oder Wald – außergewöhnlich.
Geschmack: Im Mund breitet sich ein dichter voller, eher erdig-herber, mit pflanzenartigen Geschmacksnoten und Menthol durchsetzter Dampf aus. Menthol ist nur eines von vielen Aromen, die hier eingesetzt werden. Das Menthol wird feinfühlig eingebracht, sodass es nicht alles andere übertönt. Nach dem Ausatmen bleibt ein angenehmer Geschmack zurück, der zwar auch vom Menthol herrührt, aber nicht nur und es tötet nicht alles andere ab. Konkret beschreiben lässt sich dieser Geschmack nicht – es schwingen viele dunkle, erdige Töne mit, pflanzlich-organische – Hölzer vielleicht und eine sehr feine Süße – genauer kann ich’s nicht ausdrücken. Und es schmeckt angenehm weich, leicht und frisch. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass sich die Intensität des Menthols durch das Steigern, oder Senken der Leistung merklich verändert – je niedriger die Leistung desto stärker treten die Menthol-Noten in den Vordergrund – je höher die Leistung desto mehr werden diese anderen, dunklen, erdig-pflanzenartigen Aroma-Noten präsent und das Menthol verlagert sich in den Hintergrund. Man sollte Dark Menthol in verschiedenen Verdampfern probieren, es stellt sich überall anders dar und verändert so ständig seine Charakteristik. Ich empfinde das in meinen 3 Verdampfern folgendermaßen:

Im K5: Mit Leistungen zwischen 20 – 30 Watt führen diese frisch-mentholigen und leicht süßen Aromen. Die herben, erdig-dunklen Töne liegen weiter hinten.
Im V5s: Mit Leistungen zwischen 33 – 40 Watt erscheinen die Dinge ausgewogen. Erdig-herbe und mentholig-süße Noten sind gefühlt im Einklang wahrzunehmen – nichts gewinnt die Oberhand.
Im SMM: Mit Leistungen jenseits der 45 Watt wirkt es auf mich kräftig-erdig-herb und leicht süß, Menthol steht merklich im Hintergrund.

Fazit: Dark Menthol vereinigt erdig-pflanzenartige Aromen und eher dunkle geschmackliche Klangfarben – mit klaren, weichen und leicht süßlichen mentholischen Elementen, wenn ich das so sagen darf. Es ist einfach nicht leicht zu greifen, nicht leicht zu erklären, auf was man sich hier einlässt – aber es besteht auch kein Anspruch darauf. Einzig der Genuss steht hier im Vordergrund. Tom Klark ist mit „Dark Menthol“ wieder ein besonderer Geniestreich in Sachen Liquidkompositionen der besonderen Art mit außergewöhnlichen Aroma-Farben gelungen, die das Dampfen zu einem ganz besonderen Genusserlebnis machen. Es ist, wie alle anderen Liquidkreationen von Tom Klark eine, die niemals Langeweile aufkommen lässt.

Es gibt immer noch etwas Neues zu entdecken. Nicht jedem schmeckt es vielleicht gleich nach den ersten Zügen – man braucht unter Umständen etwas mehr Zeit dafür – Tage, Wochen, Monate vielleicht. Man kann sich damit auseinandersetzen, es versuchen zu ergründen, oder man lehnt sich einfach zurück, schließt die Augen und lässt Dark Menthol einfach auf sich wirken. Es lässt jedenfalls reichlich Raum für jede Menge abstrakter Geschmackserlebniswelten.