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Archangels Demons

Unentgeltliche Vorstellung nikotinfreier Produkte

Die junge deutsche Liquidschmiede „Archangels Liquids“, gegründet in 2018, eroberte im vergangenen Jahr  den Liquid- und Aromenmarkt mit sieben neuen Aromen-Kreationen; den „Archangels“ und sie ernteten viel Lob und Anerkennung für diese außergewöhnlichen Aromen-Rezepturen. Jetzt geht’s ein paar Etagen tiefer – in die Unterwelt – zu denen, für die im Himmel kein Platz ist – zu den Dämonen. Und wieder sind es sieben an der Zahl. Sie tragen die Namen: Leraje, Aamon, Baphomet, Ball, Agares, Sitri und Marbas. Auch diese neuen Longfill-Aromen wurden hier in Deutschland entwickelt.
Die Rohstoffe hierfür stammen ausschließlich von zertifizierten Produzenten und Lieferanten und unterliegen stetigen Kontrollen, auch die fertigen Aromen werden vor dem Vertrieb auf „Herz und Nieren“ geprüft. Die Herstellung und Abfüllung der Archangels Aromen findet in dafür vorgesehenen deutschen ISO Einrichtungen statt.

Geliefert werden die Aromenkonzentrate in 60 ml Chubby V3 Flaschen, befüllt mit 15 ml Aroma. Es muss nur noch mit 45 ml Eurer Lieblingsbase aufgefüllt werden. Sie sollen nach kräftigem Schütteln sofort dampfbar sein – ich habe die fertig angemischten Liquids zum Reifen allerdings noch eine Woche ruhen lassen. Jetzt ist Zeit zum probieren!

Leraje: Edle Marzipanpralinés, garniert mit eisgekühlten, saftig-sauren Morellokirschen.
Leckcheck: Eine sehr starke, nicht zu süße Marzipan-Note, säuerliche Kirscharomen und eine leichte Kooladaspur.
Geschmack: Der Dampf schmeckt deutlich nach Marzipan – nicht zu süß, ist aber kräftig und dominant. Ich meine auch schwache Schokoladenoten wahrzunehmen. Die Morellokirschen setzten mit ihrem fein-säuerlichen Frucht-Aroma einen angenehmen Gegepol und harmonieren sehr gut mit den Marzipan-Aromen. Durchsetzt wird dieses Aromenkonstrukt von einer leichten, frischen Koolada-Spur. Sehr ausgefallen und ein wenig eigenwillig für meinen Geschmack, aber je länger man es dampft, desto gefälliger werden die Dinge – gut.

Aamon: Ein Gedicht aus indischem Joghurt in Harmonie mit tropisch-fruchtigem Mangopüree, abgeschmeckt mit einer kleinen Prise Kardamom.
Leckcheck: Eine cremige feine Joghurtnote, fruchtig-süße und leicht herbe Mango, auch eine leichte Kardamom-Spur ist zu schmecken – toll!
Geschmack: Der Dampf schmeckt fruchtig-süß und leicht herb – unverkennbar, dieser Geschmack reifer Mangos. Durch die Zugabe des sahnigen Joghurt-Aromas wirkt diese sehr cremig, weich und leicht. Da Kardamom ein sehr intensiv schmeckendes Gewürz ist, wurde hier auch sehr sinnig damit gearbeitet – es ist nur ein Hauch, der sich gut spürbar und harmonisch mit den anderen Aromen mischt und so diesen indisch-orientalischen Touch deutlich vermittelt. Das Mischen eines guten Mango-Aromas mit Kräutern, oder wie in diesem Fall mit Gewürzen, gefällt mir sehr. Es gibt dieser schon sonst sehr schmackhaften, exotischen Frucht noch mehr Charakter – bemerkenswert gut!

Baphomet: Süß-säuerliche Passionsfrüchte und saftige, gelbe Pfirsiche aufgegossen mit frischem, weißen Eistee.
Leckcheck: Passionsfrucht und Pfirsich schmecken sehr natürlich, die leichte Kooladanote und der Eistee sind ebenfalls gut zu schmecken.
Geschmack: Beim Dampfen liegt die sehr natürlich schmeckende Passionsfrucht mit ihrer leichten Süße und dem deutlichen Säureanteilen vorn. Der Pfirsich mit seiner saftigen Süße folgt allerdings kurz danach. Es entsteht ein fruchtiger, süß-saurer Früchte-Mix, der sich sehr aromatisch und ausgewogen zeigt. Eher beim Ausatmen schmecke ich den kühlen Eistee, der dann auch noch lange im Mund präsent ist. Erfrischend fruchtig und nicht zu süß – ein schönes Sommer-Liquid.

Baal: Zarte weiße Madagaskar Schokolade, gelöst in sanfter Weidemilch, gekrönt von einem Matcha-Pekannuss Topping.
Leckcheck: Der cremig wirkende Geschmack erinnert gleich an eine gute weiße Schokolade, auch das Pekannuss-Aroma ist gut erkennbar.
Geschmack: Der Dampf bringt den leicht cremigen Geschmack einer guten weißen Schokolade und den von reichhaltiger Milch. Es schmeckt tatsächlich so, als hätte man diese Schokolade in warmer Milch langsam aufgelöst und jetzt nimmt man einen Schluck davon. Eine mit guter weißer Schokolade angereicherte Milch – ja, genau so schmeckt es – sehr weich und cremig-süß legen sich die Dinge auf die Zunge. Abgerundet wird das Ganze mit einem aromatischen, leicht süßlichen und etwas an Walnüsse erinnerndes Pekannuss-Aroma. Eine sehr leckere und leichte, nicht zu süße Geschmackskomposition, die sich hier auf Gaumen und Zunge legt – ganz toll, auch zum Kaffee!

Agares: Eine Komposition aus süßer Honig-, saftiger Wasser-, aromatischer Galia- und knackiger Futuromelone, abgeschmeckt mit einem Spritzer Limettensirup und einem Schuss Sahne.
Leckcheck: Es schmeckt nach einem nur leicht süßen und sehr aromatischen Mix verschiedener Melonensorten. Die Wasser- und Honigmelone erkenne ich hierbei recht gut. Auch Sahne und ein gutes Limetten-Aroma sind ebenfalls dabei.
Geschmack: Beim Dampfen führt hier ein durch die Zugabe des Sahne-Aromas, cremig und weich wirkender, nicht zu süßer Melonen-Mix. Dieser cremig-sahnige Geschmack harmoniert übrigens sehr gut mit den Melonen. Der nur leicht gesüßte Limettensirup begleitet dieses cremig-sahnig angehauchte Melonen-Aroma nahezu gleichauf und setzt schöne erfrischend-spritzig wirkende Akzente. Sehr besonders und sehr lecker!

Sitri: Cremig süßes Karamell mit körnigem Atlantikmeersalz verfeinert, serviert auf crushed Ice.
Leckcheck: nicht zu süß, sahnig-karamellig, nicht salzig und mit einer leichten Koolada-Note.
Geschmack:  Der Dampf schmeckt nach einem nicht zu süßen, sehr cremig-sahnigen Karamell, der nicht zu überladen stark dosiert daher kommt, sondern eher den Geschmack eines feinen Sahnekaramells hat. Was beim Leckcheck für mich nicht so zu erkennen war, ist nun spürbar – eine ganz leichte, schwache Salzspur, die sich unter den Karamell mischt. Ein angenehm sahnig-cremiger, leicht süßer und schwach salziger Geschmack eines feinen Sahnekaramells legt sich auf Gaumen und Zunge – ungewöhnlich, aber richtig gut! Begleitet wird diese Leckerei von einer schwachen Kooladanote, die den Dingen zusätzlich eine gewissse Frische verleiht. Mir gefällt das!

Marbas: Der Saft kalifornischer Orangen, gepaart mit einem leicht säuerlichen Geschmack frischer Maracuja und exotischer Guave, treffen auf einen der bekanntesten Energy drinks.
Leckcheck: Ein nicht zu süßer Mix aus Orangen, Maracuja und Guave. Daneben den Energy drink und eine zurückhaltende Koolada-Note.
Geschmack: Beim Dampfen nehme ich als erstes ein recht gut getroffenes Orangen-Aroma wahr, dass fast auf gleicher Höhe von der Guave und der Maracuja begleitet wird. Säure und Süße der Fruchtaromen sind hierbei sehr gut auf einander abgestimmt, sodass hier ein spritzig-fruchtiges und nicht zu süßes Geschmackserlebnis entsteht.
Die wohl dosierte Koolada-Note bringt hier den angenehmen Frische-Kick. Den Energy drink schmecke ich eher beim Ausatmen – er ist es dann auch, der noch längere Zeit auf der Zunge verbleibt. Ich bin normalerweise nicht unbedingt der Freund von Energy drinks, aber hier harmoniert er recht gut mit dem ansonsten sehr fruchtig-frisch wirkenden Aromenmix.

Fazit: Dave und Enno von Archangels Liquids bleiben ihrer Linie treu – mit Leidenschaft und viel Sachverstand erschaffen sie Neues. Sie kreieren Liquid-Aromen mit „Allday-Charakter“, die besondere Geschmackserlebnisse liefern  und das mit natürlichem, vielschichtigem und vollem Geschmack – das hat Gesicht. Diese Liquid-Aromen dann mit einem besonders schönen Etiketten-Design versehen für unter 10,00 Euro am Markt anzubieten, das hat Klasse! Hut ab, Männer!

Bezugsquelle: Archangels Liquids